"Der Flaneur muss
zum Akteur werden"
Gian Hessami
Rheinische Post
Extra "Zeitenwende
für die Innenstadt"
05.10.2021
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Für seinen Artikel im Rheinische Post Extra „Zeitenwende für die Innenstadt“ vom 5. Oktober 2021 hat Gian Hessami mit Caspar Schmitz-Morkramer über die Chance neuer architektonischer Konzepte für unsere Innenstädte gesprochen.

Nach dem Motto „Flanieren und Ausruhen“ sei es für den Architekten sinnvoll, die City durch mehr Fußgänger zu beleben, so auch auf der Düsseldorfer Königsallee. „Besonders in der Außengastronomie könnte man die Räume erweitern und den Besuchern einen größeren Mehrwert bieten“, wird Caspar Schmitz-Morkramer zitiert.

Auch, so ist er überzeugt, könne Wohnraum die City aufwerten. „Dies haben seiner Erfahrung nach auch Eigentümer erkannt, die sich für die hybride Nutzung aussprechen. Natürlich bleibt das Wohnen an der Kö – nicht zuletzt aus preislichen Gründen – etwas Exklusives.“

„Auch gelte es das lokale Kolorit der Städte wiederzuerkennen (…). In Köln sei dies zum Beispiel die dichte Innenstadt um Dom und Hauptbahnhof. Vom Mittelalter bis zum Zweiten Weltkrieg prägten dort schmale, aber tiefe Bauten von höchstens fünf Geschossen das Straßenbild“. Wo einst in den Erdgeschossen eine „visuelle Vielfalt und eine hohe kommerzielle Abwechslung“ herrschte, wünscht sich Caspar Schmitz-Morkramer wieder mehr Lebendigkeit.

Hier geht es zum Artikel, der Teil der Sonderbeilage der Rheinischen Post ist, und weiteren Informationen zum Rheinische Post Forum.

"Wir erleben gerade
einen gigantischen
Umbruch"
Jürgen Grosche
Rheinische Post
Extra "Zeitenwende
für die Innenstadt"
05.10.2021
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Im Rheinische Post Extra „Zeitenwende für die Innenstadt“ vom 5. Oktober 2021 fasst Jürgen Grosche Positionen des Expertentalks im Rahmen des RP-Forums zusammen. Unter den Gästen war auch Caspar Schmitz-Morkramer.

Ein wichtiges Diskussionsthema stellte die Gestaltung des städtischen Außenraums dar. Denn Citys konkurrierten heutzutage insbesondere auch mit dem wachsenden Onlinehandel.

So sind sich Rudi Purps (Geschäftsführer Centrum-Gruppe), Eckhard Brockhoff (Geschäftsführer Brockhoff GmbH) und Caspar Schmitz-Morkramer einig: „Viele Einzelhandelslagen seien heute unattraktiv, da sie nur tagsüber belebt seien.“ „Mehr Entertainment und Veranstaltungen“ könnten die Innenstadt beleben.

Ebenso liege im Handel selbst ein großes Potenzial zum Wandel, so Caspar Schmitz-Morkramer. „Man müsse in den Geschäften ‚Dinge erleben, die man im Internet nicht erleben kann‘. Läden könnten zum Beispiel als Plattformen dienen, die auch wechselnd bespielt werden können.“

Am konkreten Beispiel Düsseldorf könne eine Belebung der Stadt rund um die Uhr auch durch „interessante Gastronomie“ entlang des Kö-Grabens gelingenb, wie Caspar Schmitz-Morkramer bereits in der Studie „Retail in Transition“ vorschlägt. „Sehen und gesehen werden“ – das gehöre laut Purps schließlich zum typischen Bild der Luxusmeile. „Davon profitiere auch der Handel.“

Hier geht es zum  Artikel und den Aufzeichnungen der Diskussionen anlässlich des RP-Forums.

"Maßstab Mensch
caspar. und die
Zukunft der
Innenstädte"
Caspar Schmitz-Morkramer
polis Convention 2021
Messemagazin
15.09.2021
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In seinem Gastbeitrag für das Messemagazin anlässlich der polis Convention 2021 am 15. und 16. September 2021 schreibt über die „Verödung beziehungsweise die Zukunft der Innenstädte“.

So stelle die jüngst veröffentlichte Studie Retail in Transition Impulse für die künftige Entwicklung von Innenstadtarealen vor. Jenseits theoretischer Ansätze und Ideen jedoch diene zu ihrer Verwirklichung dem Architekturstudio stets der Leitsatz „Maßstab Mensch“ als oberstes Credo. „Am wichtigsten dabei ist es, diesen Maßstab immer wieder neu zu prüfen und zu eichen, denn er wandelt sich stets. (…) Heute ist die Natur – also das Bauen und Leben in klimaschonender und umweltschützender Weise – das Maß, an dem sich unsere Arbeit zu orientieren hat.“ Und auch die soziale Dimension von Nachhaltigkeit spiele zunehmend eine tragende Rolle. Für Caspar Schmitz-Morkramer bedeutet dies konkret, im Stadtraum Mischnutzungen und öffentliche Grünflächen zu fördern.

Eine Aufgabe, der Architekten gerecht werden könnten – ein Erfolg könne jedoch nur im Zusammenspiel gelingen. „Daher müssen wir uns mit Fachleuten anderer Disziplinen zusammenschalten, um zu wirksamen und nachhaltigen Lösungen zu kommen.“

Hier geht es zum gesamten Artikel (polis Messemagazin, Seite 47).

"Back to Reality
Polis Convention
in Düsseldorf"
BauNetz
13.09.2021
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„Inhaltlich liegt der Fokus der Convention unter anderem auf den Folgen und Lehren der Pandemie, von verlassenen Innenstädten und Bürobauten bis hin zu einer verstärkten Aufmerksamkeit für private Wohnumfelder.“

In einem Beitrag vom 13.09.2021 fasst das Onlineportal BauNetz die thematische Ausrichtung der diesjährigen polis Convention zusammen, die am 15. und 16.09. auf dem Areal Böhler in Düsseldorf stattfindet. Vor allem stünden Fragen nach einer gerechten Stadtentwicklung im Vordergrund der Impulsvorträge und Diskussionsrunden. Auch Caspar Schmitz-Morkramer ist unter den Gästen auf dem Podium im Rahmen des Eröffnungspanels am ersten Veranstaltungstag.

Der Lab Report „Retail in Transition – Verkaufswelten im Umbruch“ wird hier zur Neuprogrammierung unserer Innenstädte Impulse setzen.

Hier geht es zum Artikel von BauNetz. 

Retail in transition – Verkaufswelten im Umbruch
wa wettbewerbe aktuell 08/2021
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„wa wettbewerbe aktuell“ stellt in ihrem Augustheft die deutsche Ausgabe der Studie „Retail in Transition“ vor. Das Buch widmet sich den Innenstädten mit ihren Funktionen, die nicht nur aufgrund der Pandemie momentan in einer bedeutenden Veränderungsphase stecken.

In diesem Buch werden die Möglichkeiten der Wiederentdeckung der Stadtzentren als Orte des sozialen Austauschs, der Freizeitgestaltung und der kulturellen Inspiration ausgelotet – trotz Zuwächsen beim Online-Handel. Die Innenstadt kann wieder zum Kauferlebnis werden. Die Mittel, die dabei hilfreich sind, werden hier übersichtlich aufgezeigt.

Hier geht es zur Rezension.

„In der Fußgängerzone mehr Grün und weniger Stress“
Christoph von Schwanenflug
Immobilien Zeitung
29. Juli 2021
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„In der Fußgängerzone mehr Grün und weniger Stress“

In seiner Rezension stellt Christoph von Schwanenflug von der Immobilien Zeitung die Studie „Retail in Transition“ vor, die sich mit den durch den Onlinehandel ausgelösten Umbrüchen im Einzelhandel beschäftigt. Das Buch liegt nun in einer deutschen Übersetzung vor, die zugleich eine Aktualisierung darstellt.

Die Autoren vertreten die These, dass der innerstädtische Einzelhandel Bestand habe, wenn der „Massenkonsum durch ausdifferenzierte Einkaufserlebnisse“ ersetzt werde. Gefordert wird eine „stärkere Durchmischung des Einzelhandels mit Gastronomie und Wohnen“ und eine Verbesserung der Zugänglichkeit von Städten durch bessere Mobilitätskonzepte. Gefragt sei zudem eine Aufwertung des öffentlichen Raums „im Sinne von visueller Attraktion und Sauberkeit“.

Hier geht es zur Rezension.

„Die Wiesbadener City steht auf dem Prüfstand“
Cornelia Diergardt
Wiesbadener Kurier
28.06.2021
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Ladensterben und Verödung in den Innenstädten: Die Corona-Krise wirkt auf die Stadt wie ein Brandbeschleuniger. Lösungen soll der Kongress „Revival City“ liefern. Er findet am 1. und 2. Juli statt.

Cornelia Diergardt vom Wiesbadener Kurier gibt einen Ausblick auf Referent:innen, Thesen und Fragestellungen.

Kleinstadt, Metropole oder Wiesbaden: „Die Städte müssen eine Renaissance erleben.“ Das schwebt Caspar Schmitz-Morkramer vor. Er ist einer der Sprecher der „Revival City“ im RMCC. Der Inhaber des Architekturbüros caspar. plädiert für die „Abkehr von Monokulturen“, empfiehlt die „mischgenutzte Innenstadt, wo Handel, Handwerk, Kultur und Gastronomie koexistieren“. „Die Zeit der Solisten ist vorbei. Nun sind konzertierte Aktionen gefordert“, stellt Oliver Franz, der Wiesbadener Bürgermeister (CDU), bei der Pressekonferenz am Montag klar.

Entsprechend interdisziplinär, aber auch prominent ist der „Innenstadt-Gipfel“ aufgestellt. Unter anderem kommen der Direktor David Sim des Kopenhagener Architekturbüros Jan Gehl, der Stadtplaner-Legende Dänemarks. Oder der Kurator Martin Sturm vom „Höhenrausch“, die die Ausstellungen über den Dächern von Linz konzipiert. Oder der Arbeitsplatz-Forscher Raphael Gielgen vom Design-Möbelhersteller Vitra in Weil am Rhein. Mit von der Partie ist auch Jan Knikker, Mitglied des Wiesbadener Gestaltungsbeirats, und Direktor des Rotterdamer Architekturbüros MVRDV.

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"Es liegt an den
Immobilienbesitzern,
ob die Innenstadt
überlebt"
Christian Hunziker
Welt
26.06.2021
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„Onlinehandel und Lockdown haben den ohnehin schon darbenden innerstädtischen Einzelhandel in eine schwere Krise gestürzt. Viele Stadtzentren stehen vor dem Exodus. Um diesen zu verhindern, braucht es völlig neue Konzepte – und einen Sinneswandel bei den Eigentümern der Immobilien.“

In seinem Artikel aus der „Welt“ vom 26. Juni 2021 beleuchtet Christian Hunziker Möglichkeiten und Notwendigkeiten zur Aufwertung unserer Innenstädte. Insbesondere betrachtet der Autor dabei die aktuelle Situation des Einzelhandels.

„Bundesweit seien bis zu 120.000 Geschäfte in Existenzgefahr, warnte der Handelsverband Deutschland (HDE) bereits vor Monaten. ‚Mit den Unternehmen‘, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth, ‚wanken ganze Innenstädte.‘ Der Leerstand ist vielerorts bereits sichtbar.“

Die Ausweitung kultureller Angebote oder verkehrsarme Flanierzonen könnten die Citys wieder beleben und neue Freizeiterlebnisse schaffen. Dafür müssten jedoch auch die Investoren umdenken.

„’Die Immobilieneigentümer müssen davon wegkommen, immer die höchstmögliche Miete zu verlangen‘, sagt der Architekt Caspar Schmitz-Morkramer, der soeben die umfangreiche Studie ‚Retail in Transition‘ (Jovis-Verlag) veröffentlicht hat. ‚Die Gewinnmaximierung darf nicht im Vordergrund stehen. Denn der kleine Handwerker, der Papierladen, das Café und die Bibliothek können keine hohe Miete bezahlen.‘ Dabei ist Schmitz-Morkramer keineswegs ein linker Aktivist, sondern Chef eines erfolgreichen Architekturbüros, das zu seinen Kunden große Immobilienunternehmen wie Hamburg Team und Allianz Real Estate zählt. Doch sind Investoren tatsächlich bereit, im Interesse einer gemischt genutzten, lebendigen Stadt auf Rendite zu verzichten? In Hanau offenbar schon.“

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"Düsseldorf könnte
mehr aus sich machen"
Jürgen Grosche
Rheinische Post
19.06.2021
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„Düsseldorf könnte mehr aus sich machen“

In seinem Artikel „Düsseldorf könnte mehr aus sich machen“, erschienen am 19. Juni 2o21 in der Rheinischen Post, nimmt sich Jürgen Grosche die Potenziale der Düsseldorfer Innenstadt mit Blick auf eine Wiederbelebung des Einzelhandels vor. Mit Caspar Schmitz-Morkramer sprach er über die Studie Retail in Transition und insbesondere über neue Ideen – zum Beispiel für die Königsallee.

Die Kö sei unter Stadtraum-Aspekten sehr attraktiv, so Caspar Schmitz-Morkramer. Spielraum für Optimierungen sieht er unter anderem in der sehr unterschiedlichen Frequentierung der Straßenseiten. Ein wichtiger Aspekt sei dabei der Verkehr, der die Aufenthaltsqualität beeinträchtige. Aber auch die Außengastronomie.

„Schmitz-Morkramer ignoriert dabei nicht das Bedürfnis des Einzelhandels, dass Kunden zu ihnen finden müssen. (…) Nicht nur das Stadtbild steht vor Veränderungen, auch die Einzelhandelsimmobilien. Bislang erstreckten sich Geschäfte oftmals über mehrere Etagen. (…) Stadtzentren können die Verlockungen der Online-Welt nur parieren, wenn der Einkauf und der Stadtbesuch ein Erlebnis ist.“

"Händler fordern Sonntagsöffnung
bis zum Jahresende"
Jonas Jansen, Julia Löhr,
Jan Hauser
Frankfurter Allgemeine
Zeitung
18.06.2021
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Der Artikel „Händler fordern Sonntagsöffnungen bis zum Jahresöffnungen“, erschienen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 18. Juni 2021, beleuchtet neue Ideen für die Innenstädte. Die Autor:innen Jonas Jansen, Julia Löhr und Jan Hauser werfen einen Blick auf die aktuelle Situation in Deutschland.

„Den Geschäften ging es jedenfalls schon mal besser. Der Städtetag fordert Milliardenhilfe von Bund und Ländern für den Wandel der Innenstädte.“ Dabei gehe es nicht allein um Shopping: „Mehr denn je kommt es für ein belebtes Zentrum auf die Mischung aus Sehenswürdigkeiten, Kultur, Gastronomie und eben die Einkaufsmöglichkeiten an.“

Hierzu wird auch Caspar Schmitz-Morkramer zitiert: „Ein ‚Weiter wie bisher“ schließt der Architekt Caspar Schmitz-Morkramer aus: ‚Wie konkret dann der Stillstand und die Verödung der im Lockdown verharrenden Stadtzentren sein wird, beruht auch auf der Analyse, ob das Geschäftsmodell der europäischen Stadt auf neue Füße gestellt werden kann.‘ Statt Einkaufstempeln müssten die Räume in der Innenstadt im Zusammenspiel von Verkehr, Wohnen, Arbeiten und Einkaufen stärker vernetzt werden.“

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"Leben, wo niemand mehr arbeitet"
Dankwart Guratzsch
Welt
01.06.2021
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„Die Post-Corona-Stadt soll nicht nur selbst unverwüstlich sein, sie soll, so sagen die Bauzeitschriften, auch ihre Nutzer dazu machen. Klimawandel und Pandemie lassen die Unheilsboten Ritter, Tod und Teufel auferstehen, die einer sich immer bedrohlicher gebärdenden Natur voranschreiten. Das Nachkriegsmodell der Dienstleistungsstadt gerät ins Rutschen. Stadtbereiche, die noch eben von Nutzungen überfrachtet schienen und die an explodierenden Mieten, Nachfragedruck und Zuzug ersticken drohten, müssen um ihre Lebensfähigkeit bangen. Homeoffice und Onlinehandel ziehen das Publikum von den Arbeitsstätten und Straßen ab und kasernieren es in Privatwohnungen.“

In seinem Artikel in „Die Welt“ vom 1. Juni 2021 legt Dankwart Guratzsch seinen Fokus insbesondere auf die Resilienz, die Widerstandsfähigkeit unserer Städte – und das vor allem unter dem Aspekt ihrer Neuordnung.

„Auf eine regelrechte ‚Neuprogrammierung unserer Innenstädte‘ drängt auch der Architekt Caspar Schmitz-Morkramer im ‚Deutschen Architektenblatt‘ und macht auf den Aspekt aufmerksam, der die Identität der Post-Corona-Stadt unmittelbar betrifft: das Stadtbild.“

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Rückblick TECEconnects #02 Perspektiven
AIT Dialog
06.05.2021
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„Caspar Schmitz-Morkramer von caspar. brachte seine Überzeugung zum Ausdruck, dass es in der Architektur um den Dialog geht, um das Verstehen und um den Austausch untereinander; Themen und Projekte ließen sich nur gemeinsam und nie alleine realisieren.“

Die Ausgabe #02 der Veranstaltungsreihe TECEconnects stand unter dem Motto „Perspektiven“. Eine Vielzahl eben solcher zeigten die geladenen Referenten auf und eröffneten damit unterschiedliche und auch neue Blickwinkel rund um die Welt des Bauens. Unter den Gästen war auch Caspar Schmitz-Morkramer, der vornehmlich Erkenntnisse und Impulse aus dem neuen Lab Report Retail in Transition darlegte.

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„Weit weg vom Wimmelbild“
Marco Partner
Die Rheinpfalz
03.05.2021
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Haben Shoppingmeilen ausgedient, befinden sich Fußgängerzonen als Geschäftsmodell in einer Sackgasse?

Marco Partner berichtet in der Rheinpfalz von der Gesprächsrunde „Ausgebummelt?“. Der Verein M O F A  (Mannheims Ort für Architektur) und seine Gäste nähern sich der Frage, wie die Innenstädte aus der Krise kommen. Und zeigen dabei auf, dass der Verlust von Verkaufsflächen eine Chance sein kann.

„Es war schon länger klar, dass der digitale Handel dem Einzelhandel an den Kragen geht“, zeigt der Kölner Architekt auf. Konkurrenz belebt das Geschäft oder macht es zunichte. Manche Unternehmen wie „Douglas“ oder „Esprit“ haben sich schon von den Planken zurückgezogen, um sich verstärkt dem Online-Handel zu widmen. Der Dominoeffekt: Leerstände, fehlende Laufkundschaft für benachbarte Läden, eine Verkaufswelt im Umbruch, der durch die Pandemie nochmals beschleunigt wird. „Die Konsumbefriedigung ist online ersetzbar, das Stadterlebnis aber nicht. Um einer Verödung der Innenstädte vorzuwirken, muss mehr Erlebnispotenzial geschaffen werden“, betont Schmitz-Morkamer.

„Es sterben nicht die Stadtzentren, sondern es stirbt ein Geschäftsmodell, das die europäische Stadt zuvor untergrub“, sagt Schmitz-Morkamer über den Wandel der Innenstädte. Was damit gemeint ist? Wulf Kramer von „Yalla Yalla!“ hat dabei eine typische Straßenszene um das Jahr 1900 vor Augen. Mit Blumenhändlern und vorbeiziehenden Eisverkäufern, mit großen und kleinen Läden. Ein wildes Getümmel auf der Straße, ein belebtes und vielfältiges Wimmelbild.
„Genau das prägt europäische Innenstädte. Ein dichtes Gewebe mit unterschiedlichen Formen und Möglichkeiten für alle“, betont er. Statt zu monotonen Einkaufspassagen zu mutieren, könnten die Zentren wieder zurück zu ihren Wurzeln finden, zu einem Mix aus Wohnen, Arbeiten – und natürlich auch Bummeln.

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"Wie könnte Mannheim nach der Pandemie aussehen?"
Anke Philipp
Mannheimer Morgen
30.03.2021
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„Wohnformen, Einzelhandel, die Qualität des öffentlichen Raums und die Stadtgestaltung – wie wird die Stadt nach der Pandemie aussehen? Was bleibt nach der Krise, was verschwindet, was muss sich ändern?“

Die Redakteurin Anke Philipp stellt im Mannheimer Morgen vom 30. März 2021 die Schaufensterausstellung und Podiumsreihe „Möglichkeitsraum Stadt. Mannheim nach der Krise.“ der jungen Architektur-Plattform M O F A – Mannheims Ort für Architektur vor.

„Es sei wichtig, ‚über den Tellerrand zu blicken und gleichzeitig zu schauen, ob die Ideen etwas für Mannheim sind‘, so Ewert weiter. Zu den Gästen zählen Experten wie Maximilian Steverding vom Stadtverbesserungsreferat aus München, Caspar Schmitz-Morkramer von caspar. Architekten aus Köln und Reiner Nagel, Vorsitzender der Bundesstiftung Baukultur, aber auch lokale Fachleute wie Klaus Elliger, Leiter des Fachbereichs für Geoinformation und Stadtplanung im Rathaus.“

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"Visionen für deutsche Downtowns"
Alexander Gutzmer und Michael Fabricius
metroscope
Stadt von Morgen
23.04.2021
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„Visionen für deutsche Downtowns“ – Alexander Gutzmer und Michael Fabricius sprechen in ihrem Newsletter „metroscope – Stadt von Morgen“ über unseren Lab Report Retail in Transition.

„Nur selten aber nehmen sich die Architekten gleich das Prinzip Stadt an sich vor. Insofern gebührt dem Kölner Architekten Caspar Schmitz-Morkramer für seine Initiative ‚Retail in Transition‘ schon mal Respekt. Was er und seine Leute gemacht haben: Sie haben sich die momentane Monotonie deutscher Innenstädte angeschaut und überlegt, wie man diese bekämpfen – und damit der Krise der deutschen Downtowns begegnen kann.“

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"Über die Zukunft des Shoppings"
AIT-Dialog
Eine Frage an...
25.02.2021
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„Wir kaufen heute nicht mehr nach Bedarf ein. Sondern wir kaufen ein, weil wir ein Erlebnis haben wollen.“

Im Beitrag „Über die Zukunft des Shoppings“ von AIT-Dialog vom 25. Februar 2021 wird auch Caspar Schmitz-Morkramer aus dem Lab Report Retail in Transition zitiert. Mit Blick auf die Neuausrichtung der Innenstädte ging es darum, „Aufenthalts- und Erlebnisqualität“ zu schaffen.

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„Zukunft? Ist machbar!“
Caspar Schmitz-Morkramer
meta.polis
Sonderausgabe 01/2021
Urban Offline Forum 2021
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metapolis Cover 01-2021

„Zukunft? Ist machbar!“ – ein Meinungsbeitrag von Caspar Schmitz-Morkramer zum Wandel der Innenstädte in der Sonderausgabe meta.polis 01/2021:

Städte wieder lebenswert, den Handel erlebnisreich und die Digitalisierung besser nutzbar zu machen. Drei Faktoren, die für den Architekten Caspar Schmitz-Morkramer das Fundament für einen Erfolg der Innenstadt der Zukunft darstellen. Dabei geht es auch um „eine Neuerfindung von Gesellschaft. Den Maßstab Mensch, der zwischen Digitalisierung und Globalisierung den Wunsch nach Stadt und Heimat hegt.“

Die Sonderausgabe des @polis_magazin ist erhältlich unter bit.ly/3ejb20Z.
Das Heft erscheint mit Blick auf das Urban Offline Forum am 16. und 17. Juni 2021 in Osnabrück. Unter dem Motto „Die Chancen des digitalen für die analoge Stadt“ werden hier frische Ideen, innovative Projekte und mutige Persönlichkeiten präsentiert.

Cover: © meta.polis Urban Offline Forum 2021

„Die Neuprogrammierung unserer Innenstädte.“
Caspar Schmitz-Morkramer
Deutsches Architektenblatt
Ausgabe 01/21 – „Perspektiven“

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„Gibt die Corona-Krise dem stationären Handel den Rest? Und was heißt das für die Zukunft unserer Innenstädte? Vielleicht Gutes, meint unser Autor und skizziert den Weg von der mono-kommerziellen Ödnis zur bunten und individuellen Mischung.“

In der Ausgabe 01/21 im Deutschen Architektenblatt mit dem Titel „Perspektiven“ schreibt Caspar Schmitz-Morkramer über Retail in Transition.

Hier geht es zum Artikel.

 

Cover: Deutsches Architektenblatt / Torsten Kohn Coworking Oderbruch

„Im Wandel steckt eine gigantische Chance“
Caspar Schmitz-Morkramer
Rheinische Post
Zeitenwende
31.12.2020
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„Die großen Onlinehändler und die Corona-Pandemie bringen den Einzelhandel in Bedrängnis und könnten langfristig auch das Stadtbild verändern. Architekt Caspar Schmitz-Morkramer erklärt, wie die Stadt der Zukunft aussehen und wie eine erfolgreiche Transformation gelingen kann. Ihr wichtigster Maßstab: der Mensch.“

Ein Beitrag von Caspar Schmitz-Morkramer für das Rheinische Post Forum „Zeitenwende“ vom 31. Dezember 2020.

Hier geht es zum Artikel. 

„Corona ist ein Brandbeschleuniger“
Marcel Abel, Reiner Nagel und Caspar Schmitz-Morkramer über gute Innenstädte und den Calatrava-Turm.
Uwe-Jens Ruhnau
Rheinische Post
Bauen und Stadtentwicklung
16.11.2020
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„Die Düsseldorfer Planungs- und Immobilienexperten Marcel Abel, Reiner Nagel und Caspar Schmitz-Morkramer über Rezepte für belebte Innenstädte.“

Das Interview führte Uwe-Jens Ruhnau, Chefreporter der Lokalredaktion, in der Rheinischen Post vom 16.- November 2020.

„Es wird immer behauptet, dass die Innenstädte sterben. Was stirbt, ist ein Geschäftsmodell, das nicht der europäischen Innenstadt entspricht. Sie ist gekennzeichnet dadurch, dass dort gewohnt wird, gearbeitet, dass es Handel gibt, soziale Bildungs- und kulturelle Einrichtungen.“

Hier geht es zum Artikel. 

 

„Wie Innenstädte trotz Rückzug des Handels lebendig bleiben“
Thomas List
Börsen-Zeitung
Ausgabe 238
10.12.2020
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Neue Konzepte für den stationären Einzelhandel, Alternative Nutzung von Einzelhandelsflächen und innovative Mobilitätskonzepte – eine Auswahl an verschiedenen Ideen aus dem Lab Report Retail in Transition hat Thomas List für die Börsenzeitung vom 10. Dezember 2020 zusammengefasst.

Hier geht es zum Artikel. 

Interview mit
Caspar Schmitz-Morkramer
Grohe
Architekturbarometer 30mal10
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„Krisen haben auch Vorteile. Sie decken viele Schwächen auf, die vorher schon längst existierten, die wir einfach nicht gesehen haben. Sie bieten die Möglichkeit, viele Dinge einmal anders zu hinterfragen.“

Caspar Schmitz-Morkramer beleuchtet im „Architekturbarometer 30mal10“ von GROHE unter anderem die Chancen für Veränderung, die Krisen mit sich bringen können. In dem Format kommen 30 Entscheidungsträger der Baubranche zu jeweils zehn Fragen zu Wort.

Hier geht es zum Artikel.

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